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Sierra von Nerja

Die Sierra von Nerja, wie man den östlichsten Teil der Sierra Almijara kennt, ist 7000 Hektar gross, liegt am Ende der Provinz Malaga und grenzt im Norden und Osten an die Provinz Granada.

Almijara ist ein Schwestergebirge von Tejeda, mit der sie zusammen eine Berglinie formt. Die Landschaft ist generell schroff, sehr abschüssig und mit hohen Bergen in Meeresnähe und tiefen Schluchten, die im quer zur Küstenlinie verlaufen.

Der höchste Punkt ist Navachica mit 1832 Metern, der auf einem Gebiet von nur 12 Kilometern erreicht wird. Andere Gipfel, die der Sierra ihre Personalität geben sind: Cuesta del Cielo (1505 Meter), Tajo del Almendrón (1514 Meter), Sol (583 Meter), Cerro Romero (616 Meter), Peñón de los Castillejos und der Hügel Mangüeno.

Sierra Almijara
Sierra Almijara

In grossen Zügen findet man in der Sierra zwei Arten von Material: Kalkstein, der ihr den charakteristischen weisslichen Anblick gibt, und "Exquisitos", die am Fusse der Berge grosse Blumenteppiche bilden. Da die Kalksteinmasse auf der wasserundurchlässigen "Exquisitos" Schicht liegt, sammelt sich das Wasser, welches in Form von Regen auf die Sierra herunterkommt, auf dieser und ist deshalb der Grund für zahlreiche Quellen. Genau wie der arabische Name von Nerja: Narixa, was soviel bedeutet wie: reichhaltige Wasserquellen. Das Wasser bewirkt, nachdem es den Kalkstein auflöst spektakuläre Bildungen, wie die berühmte Höhle von Nerja und viele andere Aushöhlungen, die die ganze Sierra durchziehen.

Die zwei einizgen wasserführenden Flüsse sind im Westen der Chillar und im Osten der Rio de la Miel, legen die Grenzen der Sierra de Nerja fest. Auf ihren letzten Kilometern entwickeln sich die typischen Trockenflussbette. Der Rest der Wasserläufe führen nur gelegentlich Wasser. Die Nähe zum Meer und der Schutzschildeffekt, den die Sierra gegenüber den Nordwinden bildet, machen das Klima in dieser Region sehr mild, warm und trocken. Die jáhrliche Durchschnittstemperatur liegt bei fast 19ºC. Es regnet im Frühling und Herbst, aber nie mehr als 400mm pro Jahr.

Sierra de Nerja
Sierra de Nerja

Die menschliche Präsenz ist seit dem Paläolithikum offensichtlich, wie man an den gefunden Überresten in der Höhle von Nerja feststellen kann. Die römischen und arabischen Zivilisationen hinterliessen auch ihre Spuren. Ein Beweis für dies, sind die Spuren eines Wegs und zweier Brücken aus der römischen Zeit, die hinter der Fabrik San Joaquin und dem Fluss Rio de la Miel liegen, sowie die einer Festung und verschiedener arabischer Bauernhöfe in diesem Flusstal.

Traditionell wurde die Sierra als Jagdrevier benutzt, ihre Wälder für Brennholz und Harz und ihre tiefergelegenen Gebiete mit den schieferhaltigen Böden, für die unbewässerte Landwirtschaft. Hier werden auch Minerale, wie Blei, Fluor, Wolfram, Eisen und selbst Asbest abgebaut. Der Marmor war und ist heute noch Ziel des Abbaus unter freiem Himmel.

Zur Zeit sind die traditionellen Anbauten in der unbewässerten Landwirtschaft, wie Mandel- und Olivenbäume und Wein, sowie bewässerte Felder mit Bataten, Süsskartoffeln und Zuckerrohr, an vielen Orten durch subtropische Anbauten ersetzt worden (Avokado, Chirimoyo, ...). Die Sierra konserviert lediglich ihre Benutzung als Jagdgebiet, da sie seit 1973 zum Nationalen Jagdreservat ernannt wurde.

Die Musterwohnung und das Verkaufsbüro sind
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