Zu den Pflichtbesuchen in Nerja gehören die berühmten Höhlen (von denen eine für das Publikum nicht zugänglich ist), die als Kathedrale der Vorzeit gelten. Ausser ihrer Grossartigkeit, verfügen die Höhlen über 22 Gemälde, die wahrscheinlich aus der ersten Periode des Paläolithikums stammen und zum nationalen Kunstgeschichtedenkmal deklariert wurden.

Sie wurde 1959 entdeckt und 1961 zum nationalen Kulturgeschichtsdenkmal deklariert. Die Darbietung der Höhlenkunst trifft man in fast aller ihrer Säle und Galerien an. Es wird in zwei Gruppen unterschieden: das paläolithische “Heiligtum” mit seinen Tierdarstellungen und die Malereien schematischen Typs, mit menschenähnlichen Motiven in Rot und weiblicher Abbildungen. Die erste setzt sich aus Huftieren, Hirschen, Ziegen und der Wasserfauna zusammen, die sich im Orgelsaal, an den Herkulessäulen und dem Heiligenschrein der Fischförmigen.
Es war am 12. Januar 1959 als Francisco Navas Montesinos, Miguel Muñoz Zorrilla, Manuel Muñoz Zorrila, José Luis Barbero de Miguel und José Torres Cárdenas, alles Jungen aus Maro, sich entschieden, in einem Brunnen Fledermäuse zu fangen. Der Brunnen war damals als die Minen des Friedhofs von Maro bekannt und wo man bei Einbruch der Nacht beobachten konnte, wie grosse Schwärme dieser Tiere herausflogen.

Die Jungen hatten sich entschieden, am nächsten Tag mit einigen Werkzeugen zurückzukehren, mit denen sie es schafften, die Stalaktiten abzubrechen. Einer der fünf Jungen drang durch einen engen Schornstein ein, bis er eine Überhöhung antraf, von der er auf den Boden springen konnte. Von hier benachrichtigte er den Rest und sie zwängten sich durch einen anderen engen Durchgang und schafften es danach, in eine grosse Galerie zu gelangen, in der sich das Licht der Taschenlampen verlor.
Als sie sich in ihr situiert hatten, stellten sie fest, dass sie nicht die ersten waren, die sich in dieser Höhle aufgehalten hatten. Sie waren sehr überrascht, als sie neben Keramikschalen einige liegende Skelette fanden. Ziemlich erschreckt, entschlossen sie sich zurückzukehren und alles was sie gesehen hatten, ihren Familien, Freunden und Lehrern zu erzählen und somit ihre Entdeckung bekannt zu geben.
Nur 20 Minuten von Malaga und seinem Flughafen entfernt, zählen die Höhlen und das Patronat der Höhlen auf eine Gruppe von Personen, die bereit sind, Ihren Besuch derselben unvergesslich zu gestalten. Hier können sie ein komfortables Restaurant, unvergessliche Gärten, einen Kindergarten und eine Vergnügungs- und Freizeitzone geniessen, die das ganze Jahr geöffnet sind. Geniessen Sie ein Kunstdenkmal, welches 1959 entdeckt wurde und lernen Sie einen ihrer Entdecker kennen, die hier arbeiten. Der Besuch findet in einem 7000 Quadratmeter grossen Bereich mit 700 Metern Umfang statt, wo man die geologischen Reichtümer der folgenden Säle kennenlernen und geniessen kann: Belén, Cascadas, Fantasma und Cataclismo. Die Strecke ist durch ein neues Konservierungs- und Diffusionssystem gekennzeichnet.

Aber dieses Wunder endet hier nicht: von den 4823 Metern Strecke, die man besuchen kann, ist ein Teil der Grossartigkeit der Höhle von geologischem, biologischem und archäologischen Reichtum ohne seines gleichen: Der Saal der Herkulessäulen, Inmensidad, Niveles, Lanza und Montaña, sind für das Publikum nicht geöffnet und bieten ihre Erhabenheit dieses Werkes der Natur, dass in Wirklichkeit auf den ersten Namen, den man der Höhle gab, “Cueva de las Maravillas” (Höhle der Wunder) antwortet.
Es lohnt sich auch den wissenschaftlichen Teil hervorzuheben, den das Patronat auf den Gebieten der Konservierung, Schutz, Forschung und Diffusion durchführt. Ein Modell, was sowohl wegen seiner Qualität, als auch der Menge an menschlichem Aufwand und Materialien, nachgeahmt werden sollte. Im Patronat bekommt das Wort Konservierung eine Bedeutung mit seinem wahrhaften Wert und dem Ziel, kommenden Generationen ein grösseres, besser geschütztes und besser erforschtes, kulturelles Erbe zu hinterlassen.
Die Höhlen von Nerja liegen an den Hängen der Sierra Almijara, nur wenige Kilometer von Nerja, in der Provinz Malaga, entfernt. In der Nähe der Küstenlinie, ist das Dorf Maro auf einer Strecke zwischen Nerja und Almuñecar, der am nahegelegenste Punkt.
Die Instalation von Kunstlicht, die Feuchtigkeit der Höhle und dem unfreiwilligen Transport von Sporen im Inneren der Höhle haben das Auftreten von grünen Algen auf den Mineralen und Wänden der Höhle.
Abhängig vom Anpassungsgrad an die Gegebenheiten, kann man sie in drei Gruppen aufteilen: